Eltern in Fachkonferenzen
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Wer darf teilnehmen?


Voraussetzungen:
Die Eltern, die mindestens ein eigenes Kind an der Schule haben und an einer der Fachkonferenzen teilnehmen wollen, sollten am jeweiligen Fach und an einer Mitarbeit in diesem Gremium interessiert sein. Eine fachliche Kompetenz etwa durch eigene Vorkenntnisse in entsprechender Richtung ist hilfreich, aber zum Beispiel eine passende berufliche Qualifikation ist nicht zwingend vorgegeben. Hauptmotivation für die meisten Eltern in Fachkonferenzen ist das Interesse an der Mitgestaltung der fachlichen Ausbildung der eigenen Kinder.

Kontinuität:
Nicht zwingend vorgegeben, aber für die Kontinuität wünschenswert ist eine Mitarbeit in den Fachkonferenzen für mindestens zwei Jahre (oder länger), um eine größere Kompetenz in der beratenden Funktion zu entwickeln. Sollte es nicht möglich sein, sich von vorneherein für einen so langen Zeitraum festzulegen, ist es im Zweifel besser, trotzdem teilzunehmen, als sich selbst und der Fachkonferenz die Option auf unterstützende Beratung von Elternseite vorzuenthalten. Um den Aufwand für alle koordinatorisch tätigen Beteiligten gering zu halten, sollten Sie aber zumindest für ein Schuljahr teilnehmen.

Sollten mehr als drei Eltern an der Mitwirkung in einer bestimmten Fachkonferenz interessiert sein, können sich alle, die für das jeweilige Fach als interessiert registriert wurden, an der Vorbereitung der Konferenz beteiligen und ihre Ideen einbringen. Wer letztlich tatsächlich an der Konferenz teilnimmt, klären die interessierten Eltern vorab untereinander und teilen dann der Fachkonferenzleitung die (bis zu drei) Teilnehmer*innen mit. Mehr als fünf interessierte Eltern je Fach sind allerdings weder vorgesehen noch sinnvoll. 

Gesetzliche Basis:
Schulgesetz in NRW - § 70 Fachkonferenz, Bildungsgangkonferenz

(1) Mitglieder der Fachkonferenz sind die Lehrerinnen und Lehrer, die die Lehrbefähigung für das entsprechende Fach besitzen oder darin unterrichten. Die Fachkonferenz wählt aus ihrer Mitte eine Person für den Vorsitz. Je zwei Vertretungen der Eltern und der Schülerinnen und Schüler [...] können als Mitglieder mit beratender Stimme teilnehmen. Die Schulkonferenz kann eine höhere Zahl von Vertretungen der Eltern beschließen.
[...]
(3) Die Fachkonferenz berät über alle das Fach oder die Fachrichtung betreffenden Angelegenheiten einschließlich der Zusammenarbeit mit anderen Fächern. Sie trägt Verantwortung für die schulinterne Qualitätssicherung und -entwicklung der fachlichen Arbeit und berät über Ziele, Arbeitspläne, Evaluationsmaßnahmen und -ergebnisse und Rechenschaftslegung.
(4) Die Fachkonferenz entscheidet in ihrem Fach insbesondere über Grundsätze zur fachmethodischen und fachdidaktischen Arbeit, Grundsätze zur Leistungsbewertung, Vorschläge an die Lehrerkonferenz zur Einführung von Lernmitteln.



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